Eine Wachsende Gemeinde

Am letzten Wochenende hatten wir die Gelegenheit eine Gemeinde im Stamm als Familie gemeinsam mit unseren Freunden zu besuchen.

Nach einer dreistündigen Autofahrt erreichten wir das Dorf was direkt neben der Straße lag.

Die Gemeinde dort existiert schon seit über 20 Jahren und ist nun eine Gemeinschaft vom über 200 Gläubigen. Im ganzen existieren über 10 Gemeinden in dieser Volksgruppe

 

Wir haben uns mit den Gläubigen hingesetzt und für Stunden von Ihnen gehört und Fragen gestellt um von Ihnen als Gläubige in PNG  zu lernen. Was für eine Gelegenheit insbesondere weil sie aus dem selben Hintergrund kommen wie die Menschen die wir eines Tages mit dem Evangelium erreichen möchten!

Ihre eigene Sprache wird überall gesprochen aber alle verstehen und sprechen Tok Pisin. Wegen einiger Leute die durch Heirat oder Zuzug dazugekommen sind aber von anderen Sprachgruppen kommen haben sie jetzt angefangen die Heilsgeschichte Gottes für diese Leute in Tok Pisin zu lehren und wir hatten die Möglichkeit dabei zu sein!

Sie lehren 5-6 Morgende in der Woche und es wird ungefähr 2 1/2 Monate dauern bis sie zum Evangelium kommen.

Es war super ermutigend mit den Gläubigen zu reden und es gab uns ein ermutigendes Beispiel wonach wir in einer Stammesarbeit streben.

Wir freuen uns darauf bald weitere Gemeinden in anderen Stämmen zu besuchen!

Madang: Drei Wochen früher als gedacht!

Hallo ihr Lieben! Wir sind gut in Madang angekommen! Hier werden wir wohl die nächsten 4 Monate verbringen und ganz viel über PNG und die Leute lernen. Es wird eine herausfordernde Zeit werden! Wir sind drei Wochen früher hier als geplant weil wir gefragt wurden hier mit den Vorbereitungen mitzuhelfen da ein Ehepaar ausgefallen ist. Den Jungs geht’s gut auch wenn der Abschied schwer viel fangen sie an sich wohlzufühlen und neue Freunde zu finden. Wir freuen uns über eure Gebete!

Unabhängigkeitstag

Es sind aufregende Tage in Papua Neuguinea! Im Augenblick lernen wir in vielen verschiedenen Bereichen zu arbeiten in denen wir noch nie gearbeitet haben! Es macht Spaß zu lernen wie man etwas zimmert, Boxen vom Hafen abholt, Computer repariert, an Toiletten arbeitet etc. Aber noch mehr Freude macht es zusammen mit den einheimischen Gläubigen hier zu arbeiten. Hier ist unser Bericht über den Unabhängigkeitstag in Papua Neuguinea.

Am Freitag dem 16. September 2016 war der Tag der Unabhängigkeit in Papua Neuguinea. Wir und ein paar Freunde von uns fuhren zusammen mit den Auto nach Kimbe, der Hauptstadt von West New Britain. Während wir fuhren konnten wir schon viele Leute sehen die zu anderen Unabhängigkeitstag-Veranstaltungen gingen. Die meisten von ihnen waren in den Nationalfarben von PNG gekleidet. (Schwarz, Rot, Weiß? und Gelb)

Es schien so als wären fast überall wo wir vorbei fuhren kleine Feierlichkeiten im Gange. Alle Läden hatten für diesen Tag geschlossen.

Letztendlich errichten wir gegen 10 Uhr morgens Kimbe. Wir warteten noch ungefähr 10 Minuten im Auto bis die meisten Ansprachen vorbei waren und gingen dann zu einem großen Feld wo sich viele Menschen versammelt hatten.

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Dort gab es eine Tribüne wo einige Leute drauf saßen. Die Tribüne war durch einen Zaun vom Platz abgegrenzt, der durch ein Tor unterbrochen war.
Wir standen in der Menschenmenge und versuchten zu sehen was da vorne vor sich ging.
Die Leute neben uns waren sehr freundlich und haben sogar ihren Regen-/Sonnenschirm mit uns geteilt!
Das Singen und Tanzen begann! Es schien so als würden verschiede Gruppen von Tänzern sich abwechseln um vor der Tribüne zu tanzen. Es schien so als würden die Tänzer traditional bekleidet sein.
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Vor und nach jeder Gruppe gab es Ansagen von der Tribüne herab.
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Nach einer Weile waren die Leute genervt dass sie nichts sehen konnten weil die Tänzer nur vor der Tribüne tanzten und stürmten auf den Platz vor dem Tor.
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Wir folgten ihnen und nach einer Weile als wir dort standen kam ein Mann aus dem Tor und bat uns zu kommen und uns auf die Tribüne zu setzen.

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Sie baten uns an uns hinzusetzen und hatten sogar Wasserflaschen für unsere Kids (wir hatten unsere im Auto vergessen :-)) Das Tanzen und Singen ging eine ganze Weile weiter.
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Auf der Straße sahen wir Autos die Geschmückt waren und herumfuhren und feierten.
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Nach ein paar Stunden fuhren wir wieder zurück. Wir wissen nicht wie lange das Tanzen und Singen noch weiterging.
Bitte betet für uns wenn wir die Kultur hier in PNG besser kennen lernen. Betet für uns während wir Beziehungen mit den Leuten bauen und daran arbeiten Tok Pisin (die Handelsbrache) zu lernen!