Madang: Drei Wochen früher als gedacht!

Hallo ihr Lieben! Wir sind gut in Madang angekommen! Hier werden wir wohl die nächsten 4 Monate verbringen und ganz viel über PNG und die Leute lernen. Es wird eine herausfordernde Zeit werden! Wir sind drei Wochen früher hier als geplant weil wir gefragt wurden hier mit den Vorbereitungen mitzuhelfen da ein Ehepaar ausgefallen ist. Den Jungs geht’s gut auch wenn der Abschied schwer viel fangen sie an sich wohlzufühlen und neue Freunde zu finden. Wir freuen uns über eure Gebete!

Unabhängigkeitstag

Es sind aufregende Tage in Papua Neuguinea! Im Augenblick lernen wir in vielen verschiedenen Bereichen zu arbeiten in denen wir noch nie gearbeitet haben! Es macht Spaß zu lernen wie man etwas zimmert, Boxen vom Hafen abholt, Computer repariert, an Toiletten arbeitet etc. Aber noch mehr Freude macht es zusammen mit den einheimischen Gläubigen hier zu arbeiten. Hier ist unser Bericht über den Unabhängigkeitstag in Papua Neuguinea.

Am Freitag dem 16. September 2016 war der Tag der Unabhängigkeit in Papua Neuguinea. Wir und ein paar Freunde von uns fuhren zusammen mit den Auto nach Kimbe, der Hauptstadt von West New Britain. Während wir fuhren konnten wir schon viele Leute sehen die zu anderen Unabhängigkeitstag-Veranstaltungen gingen. Die meisten von ihnen waren in den Nationalfarben von PNG gekleidet. (Schwarz, Rot, Weiß? und Gelb)

Es schien so als wären fast überall wo wir vorbei fuhren kleine Feierlichkeiten im Gange. Alle Läden hatten für diesen Tag geschlossen.

Letztendlich errichten wir gegen 10 Uhr morgens Kimbe. Wir warteten noch ungefähr 10 Minuten im Auto bis die meisten Ansprachen vorbei waren und gingen dann zu einem großen Feld wo sich viele Menschen versammelt hatten.

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Dort gab es eine Tribüne wo einige Leute drauf saßen. Die Tribüne war durch einen Zaun vom Platz abgegrenzt, der durch ein Tor unterbrochen war.
Wir standen in der Menschenmenge und versuchten zu sehen was da vorne vor sich ging.
Die Leute neben uns waren sehr freundlich und haben sogar ihren Regen-/Sonnenschirm mit uns geteilt!
Das Singen und Tanzen begann! Es schien so als würden verschiede Gruppen von Tänzern sich abwechseln um vor der Tribüne zu tanzen. Es schien so als würden die Tänzer traditional bekleidet sein.
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Vor und nach jeder Gruppe gab es Ansagen von der Tribüne herab.
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Nach einer Weile waren die Leute genervt dass sie nichts sehen konnten weil die Tänzer nur vor der Tribüne tanzten und stürmten auf den Platz vor dem Tor.
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Wir folgten ihnen und nach einer Weile als wir dort standen kam ein Mann aus dem Tor und bat uns zu kommen und uns auf die Tribüne zu setzen.

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Sie baten uns an uns hinzusetzen und hatten sogar Wasserflaschen für unsere Kids (wir hatten unsere im Auto vergessen :-)) Das Tanzen und Singen ging eine ganze Weile weiter.
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Auf der Straße sahen wir Autos die Geschmückt waren und herumfuhren und feierten.
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Nach ein paar Stunden fuhren wir wieder zurück. Wir wissen nicht wie lange das Tanzen und Singen noch weiterging.
Bitte betet für uns wenn wir die Kultur hier in PNG besser kennen lernen. Betet für uns während wir Beziehungen mit den Leuten bauen und daran arbeiten Tok Pisin (die Handelsbrache) zu lernen!

Gottes große Arbeit

Wir  freuen uns sehr dass wir jetzt an unsrem nächsten Wohnort sind! Wir sind jetzt in der Inselregion, auf West New Britain! Nach dem dritten Umzug innerhalb von drei Wochen freuen wir uns in unserem Haus für die nächsten 5 Monate zu wohnen!

Währen unserer Zeit in PNG hatten wir die Gelegenheit zwei von den Centern hier von NTM in PNG kennenzulernen! Wir haben viele Leute getroffen die uns einen Einblick in ihre Arbeit im Stamm gegeben haben die Gott durch sie tut. Es war ermutigend für uns die Leute zu treffen die all die “Hintergrundarbeit” tun um die Missionare im Stamm zu halten wo sie arbeiten. Ohne sie wäre die Arbeit sehr viel schwieriger.

Da sind Lehrer die die Kinder in der Schule unterrichten, Piloten die die Missionare und ihre Lebensmittel in den Stamm fliegen, die Mechaniker die die Flugzeuge reparieren wenn es nötig ist, die Einkäufer die die für die Missionare im Stamm einkaufen gehen und ihre Einkäufe ins Flugzeug packen und in den Stamm schicken. Es gibt Berater, die in die unterschiedlichen Stämme fliegen, die Missionare besuchen und ihnen in der Arbeit Hilfestellung geben. Da sind die Doktoren und Krankenpfleger und -schwestern die jederzeit bereit sind wenn jemand Hilfe braucht. Da sind sind Finanzleute, die IT Spezialisten und viele Leute mehr. Sie alle spielen eine elementare Rolle in der Arbeit, sie sind genauso wichtig wie der Missionar im Stamm der die Sprache der Leute lernt und mit ihnen lebt.

Manchmal wünsche ich mir ich konnte einen Blick vom Himmel herunter machen auf all die Arbeit die hier auf dieser Erde für Christus geschieht. Ich würde gerne alles sehen was Er durch seine Kinder vollbringt die wahrscheinlich oft sich dessen nicht einmal bewusst sind. Es ermutigt mich sehr when ich an die Zeit denke wenn wir vor dem Lamm stehen und der Kreis sich schließt.

“Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist

zu nehmen Stärke, und Reichtum,

und Weisheit und Macht

und Ehre und Herrlichkeit und Segen!” (Off. 5:12)

Was für ein Tag wird das sein wenn alle von uns Gläubigen das Endresultat von Gottes Arbeit durch seine Kinder sehen werden: Sein Sohn, der alle Ehre und Macht bekommt die Ihm gebühren!

Was für eine Ehre ein Kind Gottes zu sein und gesegnet zu sein Sein Werk hier auf dieser Erde zu tun, egal wo wir sind!

Nun zurück nach PNG 🙂

Da wir die einzigen sind die diesen Juli (die Zeit wenn neue Missionare nach PNG kommen) kommen wurden wir gefragt ob wir vielleicht eine Weile im Unterstützenden Dienst mitarbeiten wollen bis der Januar kommt. Wir sind sehr dankbar dass wir Papua Neuguinea schon ein bischen besser kennenlernen können bevor unser offizielles Training im Januar anfängt.

Wir werden jetzt hier für die nächsten 5 Monate bleiben, und freuen uns zu sehen was Gott mit uns vorhat. Wir sind uns jetzt noch nicht sicher was genau wir die nächsten 5 Monate machen werden, aber es gibt hier sehr viel zu tun!

Deswegen betet weiter für uns und unsere Kinder, dass wir zum Segen und eine Hilfe sein können! Betet bitte weiter für die Gewöhnung an PNG.

Hier ist ein Video was die Eindrücke der vergangenen drei Wochen zusammenfasst:

Endlich in PNG!

Wir haben es geschafft! Oder sollten wir vielleicht besser sagen Gott hat es geschafft?!
Wir sind endlich in Papua Neuguinea! Dank der vielen Gebete hat die Reise echt gut geklappt, wir haben alle Flüge bekommen und konnten auf unserem Zwischenstopp in Australien gut über den Jetlag kommen. Außerdem hatten wir da noch einmal Zeit und Ruhe, um uns auf die Zeit in PNG einzustellen und unseren Fokus auf Gott zu richten. Mitte letzter Woche sind wir dann weiter nach PNG geflogen, und hier von einer anderen Missionarsfamilie mit drei Kindern, die wir schon aus der Ausbildung kennen, empfangen worden. Die ersten Wochen verbringen wir jetzt hier auf der Missionsstation, um eine kleine Einführung zu bekommen, bevor dann in einen anderen Teil Neuguineas ziehen werden. Die ersten Tage waren voll mit neuen Eindrücken: gleich am Flughafen sahen wir, dass eine große Menschengruppe trauernd hinter dem Tor stand, und auf einen Sarg wartete, der offensichtlich mit unserem Flugzeug transportiert worden war. Zuerst hatten wir das alles gar nicht mitbekommen, bis uns dann ein mitreisender Missionar erklärte was los war. Anstatt Gepäckbändern wurden die Tasche alle auf einen großen Tisch gelegt, von dem aus man sich dann seine Sachen mitnahm.

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Vom Flughafen aus fuhren wir etwa 20 min mit einem alten Bus über eine Straße voller tiefer Schlaglöcher. Dabei erfuhren wir, dass in den letzten Wochen drei nicht ungefährliche Autounfälle passiert waren, in die auch Missionare verwickelt waren…

Als wir an unserem Zielort angekommen waren, wurden wir gleich zum Abendessen eingeladen, und packten dann unsere Koffer aus. Hier ein Bild von unserem Haus:

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Wir wohnen auf einer ziemlich kleinen Station in den Bergen, die aber nur 10 min von einer sehr viel größeren entfernt ist. Dort gibt es einen Lebensmittelladen, der so ziemlich alles hat, was man sich vorstellen kann (nur halt viel teurer als in Deutschland), eine kleine Krankenstation und vieles mehr. Letzten Sonntag waren wir dort zum Gottesdienst und durften unser Zeugnis erzählen. Total schön war es, ein paar neue und alte Gesichter zu treffen und sogar ein bisschen Deutsch zu sprechen 🙂

Inzwischen hat Friedhelm schon seinen PNG Führerschein bekommen und hat seine erste Fahrt alleine auch gut überstanden (während ich total aufgeregt zu Hause wartete) 😉

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An einem Vormittag waren wir in der Stadt und auf dem Markt. Als Weißer fällt man hier natürlich total auf und jeder versucht, seine Ware loszuwerden: Plastiktaschen, Bananen, Wassermelonen, Sim-Karten… Insgesamt wirken die Leute hier sehr freundlich, und freuen sich total, wenn sie weiße Kinder sehen 🙂 Unsere Jungs freuen sich jedes Mal, wenn sie Einheimische sehen und wollen dann am liebsten gleich alle grüßen und mit ihnen reden.   Aus Sicherheitsgründen dürfen Frauen und Kinder nicht alleine das Gelände verlassen und man muss immer in Begleitung eines Mannes sein.

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In den kommenden Wochen werden wir ein paar Einführungsveranstaltungen haben, weiterhin die anderen Mitarbeiter hier auf dem Gelände kennen lernen und Mitte August auf die größere Station umziehen, um das Gelände dort und die Leute da kennen zu lernen.

Uns als Familie geht es sehr gut. Wir können gar nicht ausdrücken wie dankbar wir Gott sind, dass die Umstellung bisher so gut war. Den Jungs geht es gut, sie sind total begeistert wegen der vielen neuen Dinge, die sie hier sehen und erleben. Beten könnt ihr aber, dass sie gut über den Abschied hinweg kommen und bei den kommenden Umzügen immer wieder Freunde finden, mit denen sie gut klarkommen. Ben Elliot redet sehr viel von Deutschland und realisiert immer mehr, dass wir so schnell nicht wieder zurück gehen werden. Bitte betet, dass er sich hier schnell wohlfühlt!

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Gott ist gut und wir freuen uns schon darauf, was wir hier alles mit Ihm erleben werden!